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Dampflok 17 008, Ep. VI
5. Lok der MHI Museumsedition, MHI Exklusivmodell II/2021
Artikel-Nummer: 37197
Marke:Märklin & Cie. GmbH

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MHI Einmalserie Dampflokomotive 17 008, Epoche VI; 5. Lok der Museumsedition; Im deutschen Technikmuseum in Berlin steht die 17 008, die 1911 von Schwartzkopff in Berlin als „Breslau 1008“ an die Preußische Staatsbahn abgeliefert wurde.
Vorrauss. Liefertermin 4. Quartal 2021

Als einzig erhaltenes Exemplar der Baureihe 17.0 kann heute
die 17 008 im Deutsches Technikmuseum in Berlin besichtigt
werden. Die 17 008 wurde am 3. Februar 1912 von der BMAG
(Berliner Maschinenbau AG, vorm. Schwartzkopff) mit der
Fabrik-Nr. 4760 an die Direktion Breslau als S 10 1008 Bsl
ausgeliefert. Dort führte die Lok mit neun anderen Exemplaren
vorwiegend Schnellzüge in Richtung Oberschlesien. Um 1924/25
gelangte die nun zukünftig als 17 008 bezeichnete Maschine
zur Direktion/RBD Mainz, wo sie dem Bw Mainz diente und
vorwiegend
auf den Rheinstrecken zum Einsatz kam. Doch dort
wurden sie sukzessive von den bayerischen S 3/6 (BR 18.4-5)
verdrängt und so gelangte auch die 17 008 im Frühsommer 1933
zum Bw Düsseldorf Abstellbahnhof in der RBD Wuppertal.
Respektable Leistungen waren dort allerdings nicht mehr zu
erwarten, das tägliche Brot bot eher nur Fahrten „rund um den
Kirchturm“. Wie viele ihre Schwestern wurde sie nun alsbald
überflüssig und so erfolgte ihre Ausmusterung im Oktober 1934.
Doch eine Verschrottung blieb ihr erspart, denn das RAW
Brandenburg
West richtete sie als Anschauungsobjekt her.
Dabei wurde ihre linke Seite aufgeschnitten, um die Wirkungsweise
einer Dampflok besser demonstrieren zu können. Schließlich
erhielt sie am 11. März des Jubiläumsjahrs 1935 (100 Jahre
deutsche Eisenbahnen) einen Ehrenplatz im Berliner Verkehrsund
Baumuseum im früheren Bahnhof der Berlin-Hamburger
Bahn, sogar auf elektrisch angetriebenen Laufrollen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Museum wegen des
besonderen Zustands des Eisenbahnwesens in Westberlin für
die Öffentlichkeit lange nicht zugänglich, denn die Deutsche
Reichsbahn (DR) der DDR führte auch den Bahnbetrieb in den
Westsektoren Berlins durch und verweigerte Außenstehenden
den Zugang zu allen Gleisanlagen, ausgenommen natürlich
die Bahnhöfe mit ihren Bahnsteigen. Erst 1984 mit der Übernahme
der S-Bahn durch den Westberliner Senat gelangte auch
das stillliegende
Museum in Westeigentum. Einige Zeit später
wurde die aus dem „Dornröschenschlaf “ erwachte 17 008 auf
einem Tieflader
zum Bahnhof Neukölln transportiert und
anschließend
auf eigenen Rädern über die Ringbahn zum
Anhalter
Güterbahnhof gezogen. Seit Oktober 1987 bereichert
sie das Deutsches Technikmuseum
(bis 1996 Museum für Verkehr
und Technik) auf dem Gelände des ehemaligen Bw Berlin-Anhalterbahnhof,
dabei ebenfalls vorführbereit auf Rollen.


Achtung! Nicht geeignet für Kinder unter 15 Jahren.



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